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Der Sündenfall von 1848 BAZ 6.11.2015.p
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Veröffentlicht am 23.02.2017 Quelle: BAZ vom 6.11.2015  (Hier ist das Original zu finden)

 

Die Ausrufung des Schweizerischen Bundesstaats im Jahr 1848 war ein unrechtmässiger Staatsstreich. Unser politisches System hat keine gültige Grundlage.  

Mit der Verfassung von 1848 sollte auch die Schweiz als konstitutioneller Nationalstaat in einen einzigen Bundesstaat gepackt werden.

Das war der Sündenfall. Denn bis dahin hatten sich die Schweizer stets erfolgreich gegen die Vereinnahmung durch eine höhere Einheit gewehrt.

Gemäss Völkerrecht war Einstimmigkeit gefordert, aber nur 16 Kantone fanden sich dazu bereit, die andern wurden gezwungen. ... aber lies selber, wie das abgelaufen ist. 


Libertäre Rechtslehre von David Dürr: Wirtschaftsanwalt und Notar, Titularprofessor für Privatrecht und Rechtstheorie an der Universität Zürich

http://www.misesde.org/?p=16065&print=1

 

Bestätigt wird dies mit folgenden öffentlich zugänglichen Schriften:

https://www.geschichte-schweiz.ch/bundesstaat.html  (unter Die Bundesverfassung von 1848) »Trotzdem wurde die neue Verfassung nur von 15 ½ Kantonen (inkl. LU!) angenommen, SZ, ZG, VS, UR, NW, OW, AI, TI lehnten sie ab, in FR brachte man nicht den Mut zu einer Volksabstimmung auf.«

 

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/7300/die-schweiz-und-die-eu-ein-schiefer-vergleich/  3. Die Bundesstaatsgründung gelang nur dank eines Bürgerkriegs. Es brauchte also eine militärische Entscheidung, um die Opposition der katholischen Kantone gegen einen Bundesstaat zu überwinden.

 

https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/bks/dokumente_1/kultur/erinnerungskultur_1/BKSAK_villmergen-gedenken_Linder.pdf

Und selbst der modernen Staatsgründung von 1848 ging nochmals eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen katholischen und protestantischen Kantonen voraus, nämlich der Sonderbundskrieg.